Verarbeitung von Äpfeln
Welche Produkte gibt es?
Äpfel lassen sich vielseitig verarbeiten, vom Apfelmus bis zum Dörrapfel.
Äpfel sind die bedeutendste Obstart in Deutschland. Ihr Anteil am insgesamt geernteten Baumobst betrug im Jahr 2011 etwa 84 %. Knapp drei Viertel dieser Äpfel wandert direkt als Frucht in den Handel.

Zur Herstellung von Apfelmus werden
meist säuerliche Sorten verwendet (Foto:
© Corinna Gissemann / Fotolia.de). |
Die übrigen Äpfel werden zu verschiedenen Produkten verarbeitet:
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Bei den zur Verarbeitung verwendeten Äpfeln handelt es sich meistens um Ware, die nicht den Qualitätsnormen entspricht, über den Eigenbedarf der Landwirte hinaus anfällt oder aus dem Gartenbau stammt.
Die Verarbeitung von Äpfeln in Zahlen
- In den letzten zehn Jahren reiften hierzulande im Schnitt 940.000 Tonnen Äpfel pro Jahr, im Jahr 2011 waren es knapp 900.000 Tonnen.
- Etwa 73 % (ca. 655.000 t) der Apfelernte wurden 2011 als Tafelobst verkauft.
- 26 % (ca. 233.000 t Äpfel) wurden verwertet und zu anderen Produkten verarbeitet.
Apfelmus: Mit oder ohne Zucker
Für die Herstellung von Apfelmus werden vor allem hellfleischige, säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop) verwendet. Sie werden gedämpft, passiert und in der Regel gezuckert - dann sind sie im Handel als Apfelmus erhältlich. Ungesüßtes, reines Apfelmus ohne weitere Zusätze wird unter der Bezeichnung Apfelmark verkauft.
Dörrobst: Gesunde Nascherei
Als gesunde Nascherei zwischendurch erfreuen sich getrocknete Apfelringe immer größerer Beliebtheit. Zur besseren Haltbarkeit werden die Apfelringe zum Teil mit Schwefeldioxid als Antioxidationsmittel behandelt. Sie lassen sich aber auch ganz einfach selbst herstellen.
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Ob fertig gekauft oder selbst hergestellt - ein gesunder Snack für Zwischendurch (Foto: © rdnzl / Fotolia.de). |
Autorinnen: Uta Felgentreff, Bremen und Dr. Claudia Müller, Bonn