Hülsenfrüchte
Hülsenfrüchte sind reife, luftgetrocknete Samen von Pflanzen, die Fruchthülsen ausbilden. Sie gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler (Leguminosen).
Die wichtigsten Hülsenfrüchte sind:
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rbsen">Erbsen
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ohnen">Bohnen
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insen">Linsen
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ojabohnen">Sojabohnen
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ichererbsen">Kichererbsen
Hülsenfrüchte werden nach Größe, Gleichmäßigkeit, Form, Farbe und Kochfähigkeit unterschieden. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Körner sauber, glatt und glänzend sind und keine kreisrunden Löcher oder schwarzen Stellen aufweisen. Sie deuten auf Schädlingsbefall hin. Die Ware sollte frisch und würzig riechen.
Erdnüsse zählen botanisch gesehen zwar zu den Hülsenfrüchten, werden jedoch als Schalenobst gehandelt (siehe auch rdnsse">Nüsse). Auch die grünen Gemüseerbsen und -bohnen sind eigentlich unreife Hülsen und Samen von Bohnen und Erbsen, werden aber warenkundlich nicht den Hülsenfrüchten, sondern dem Gemüse zugerechnet (siehe auch amengemse">Samengemüse).
Keimlinge erhält man durch Keimung von Hülsenfrüchten und anderen Pflanzensamen. Es sind Jungpflanzen, die nach kurzer Quellzeit die Samenschale durchbrochen haben und noch vom Nährgewebe des Samens zehren. Vielfach werden Keimlinge auch als Sprossen bezeichnet, was allerdings weder botanisch noch sprachlich korrekt ist. Spross ist die mit Blättern besetzte Sprossachse, also der Stängel. Sprossen oder Keimsprossen sind keine botanischen Bezeichnungen.
Gesa Maschkowski, Heike Krull