Body-Mass-Index (BMI)
Habe ich das richtige Gewicht?

Ob ein Mensch zu dick, zu dünn oder gerade richtig ist, lässt sich leicht mit dem so genannten Body Mass Index (BMI) überprüfen. Er beschreibt das
Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und steht in Wechselwirkung mit der Menge körperlichen Fettgewebes.
Der BMI gilt weltweit als Orientierung für das Sollgewicht eines Erwachsenen und hat sich eingeschränkt auch zur Bestimmung von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter international durchgesetzt.
Der feine Unterschied: Muskel- und Fettmasse
In einigen wenigen Fällen kann es sein, dass das Ergebnis der BMI-Berechnung fälschlicherweise auf Übergewicht hindeutet. Denn der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse. Sollten Sie extrem viel körperlich arbeiten oder trainieren (beispielsweise Body-Builder, Gewichtheber, Schwerstarbeiter), ist das Ergebnis nicht aussagekräftig. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Übergewicht haben oder nicht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.
Nach der WHO (World Health Organization) gilt folgende Einteilung der BMI-Werte:
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BMI
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Untergewicht
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Weniger als 18,5
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Normalgewicht
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18,5-24,9
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Übergewicht
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25-29,9
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Adipositas (Fettleibigkeit)
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30 und darüber
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Der BMI gilt für Erwachsene etwa ab dem 18. Lebensjahr, bei Kindern und Jugendlichen gelten die BMI-Werte der Erwachsenen nicht. Bei ihnen verändert sich der normale Körperfettanteil ständig, je nach Alter und Geschlecht. Daher hat man für Kinder und Jugendliche Normwertkurven - so genannte Perzentilkurven - für den BMI entwickelt. Anhand des Alters und des BMI kann man von der Perzentilkurve ablesen, in welchem Bereich sich der Wert befindet.
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