Bestrahlungsanlagen
Bestrahlungsanlagen gibt es auch in Deutschland. Allerdings dienen sie hier vorwiegend medizinischen Zwecken. Der Bestrahlungsraum ist aufwändig konstruiert, sodass keine Strahlen nach außen dringen können. Die Arbeiter halten sich nicht innerhalb dieses Raumes auf. Sie beliefern meist von außen ein Förderband, auf dem palettenweise die Ware in die Anlage und wieder heraus gefahren wird. Der Bestrahlungsvorgang wird oft wiederholt. Dabei wird die Position der Produkte gewechselt, damit sie von allen Seiten an der Strahlenquelle vorbeigeführt werden können. Die Betreiber einer Bestrahlungsanlage müssen genau definierte Anforderungen erfüllen, um sicherzustellen, dass durch die Einrichtung weder Mitarbeiter noch Umwelt oder Endverbraucher irgendeine Beeinträchtigung erleiden können.
Gemessen wird in Gray
Wie stark ein Lebensmittel bestrahlt wird, lässt sich durch zwei Faktoren bestimmen: die Intensität der Strahlung und ihre Dauer. Gemeinsam ergeben sie die Energie, die vom Produkt aufgenommen wird. Für die Wirkung entscheidend ist die Energiedosis. Sie wird in Gray (Gy) gemessen, beziehungsweise in Kilogray (kGy).
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Gammaanlage (Foto: BSG Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG)
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